do lachs`te dich kapott…

sein gesicht kann man sich nicht aussuchen, heißt es, angesichts des schönheitswahns stimmt es nur bedingt. doch es ist gar nicht so schwer, selbst dann zu lächeln, wenn einem eher zum weinen zumute ist. in der kindheit gab es nie was zu lachen, die lachmuskeln waren schon als baby verkümmert. tatsächlich kann der verkümmerte lachreflex durch entsprechende signale ans gehirn als automatischer reflex gelernt werden; schauspieler*innen können immer und überall aus dem effeff lachen oder weinen. ich mußte jahrelang üben. positives denken genügt nicht, um trotz gendefekt, asperger syndrom und sozialer misere in der kindheit als rentner sympathisch auszusehen? nur innere werte zählen, sagt man. woran erkennt man die in wordpress?

nachtrag: gilt nur im wirklichen leben. wordpress ist eine parallelwelt, den realhumans im gleichnamigen science-fiction zum verwechseln ähnlich, viele tragen masken, genannt avatare. welches gesicht sich dahinter verbirgt, merkt man oft gar nicht. es wird sich zeigen, daß sympathie in wordpress nur ein anderes wort ist für die anzahl an likes, die doch, so las ich oft, völlig unwichtig seien. soso. daß ich nicht lache 🙂

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12 Gedanken zu “do lachs`te dich kapott…

  1. do lachs’te dich kapott, dat nennt mer cämping, do lachs’te dich kapott, dat find mer schööön, wenn im zelt die möcke un die hummele dich verjöcke un du kannz dann nit eraus im rän ( kölsch schreibweise frei nach hörensagen ) – ein wunderbares lied, aus längst vergangenen tagen, mitten aus dem leben und so echt noch immer. das schöne lied war und bleibt kult – auch für mich, als nonkarnevalist 🙂

    karneval am rosenmontag sah ich immer nur am fernseher, live in der masse nüchtern dabei, geht gar nicht, mit meiner phobie vor menschenmassen wäre ich reif für die klappsmühle, mich wie die meisten mit alkohol abzufüllen und vorher zu desensibilisieren, wäre auch keine lösung.

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        1. ja, im realen leben mit echten tränen.
          als ich noch zu oft an der glotze hing ( bleibt seit januar konsquent AUS ), konnten mir die tränen die wangen runterlaufen, wenn ich einen besonders rührseligen film sah – oder symbolisch wegen des schlechten programms.

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      1. kleine korrektur, beziehungsweise ergänzende worte: früher, sehr lange, lächelte ich immer nur nach innen, dies hat sich inzwischen geändert, wie ich vorhin schrieb: lächle von innen nach außen 🙂
        deinen satz „und nun keine wi(e)derrede“ fand ich besonders schön und hat mir sponTan ein großes, echtes lächeln entlockt.

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