kunst im kleinformat • serie •

den anfang machen mein freund woody der holzwurm und ich – woddy fraß von allem immer nur das beste, so auch einen alten schrank, dessen oberteil hat er nicht erreicht, dagegen war das unterteil total zerfressen, in welchem zeitraum ist unklar, holzstaub rieselte aus allen ecken und fugen. mir blieb keine andere wahl, das schöne stück zerfiel fast von selbst. bevor ich es entsorgte, nahm ich einige kleine teile, wo man wunderbar das labyrinth seiner fraßorgien erkennen konnte. aus einer leiste schnitt ich diese figuren heraus, die anmuten wie archaische skulpturen eines großen künstlers im miniformat. habe noch ein anderes teil retten können, da war woody wohl das holz doch etwas zu zäh gewesen, in einem anderen kontext machte ich ein foto und nannte es • kunst am bau • heute habe ich woody die letzte ehre erwiesen und das kunstwerk für den beitrag gerahmt.

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Ein Gedanke zu “kunst im kleinformat • serie •

  1. kunst im kleinformat SOLLTE eine umfangreiche serie werden, arbeitsintensiv bereits in den vorbereitungen zur auswahl und bearbeitung der orginale ( zeichnung, skizze, text, konzept, objekt > handy-fotos, text scanner app ).
    an diesen beiträgen WOLLTE ich langfristig arbeiten. sollte ich doch wieder jegliche lust verlieren, wie schon mal, sind 10 jahre pause keine option mehr, dann wäre ich mit 85 zu alt, nochmals IN WORDPRESS neu einzusteigen.

    im beitrag habe ich mehrere stunden in einer endlosschleife gehangen und parallel zu meinen gedanken am tablet einen sehr langen text geschrieben, das war für meine augen kaum lesbar, eine zumutung, doch es musste sein.
    las immer wieder das bereits geschriebene, korrigierte schreibfehler, zensierte passagen, löschte mehrmals längere absätze. die zuletzt gespeicherte version des langen kommentars in diesem beitrag habe ich gekürzt auf diese zeilen. den kompletten text werde ich evtl. später doch mal als beitrag zum projekt kunst im kleinformat – veröffentlichen.

    bin eigentlich sehr glücklich, einzig und allein, weil ich meine blockaden aufgab, in der aktivität, im leben, zuhause und ausserhalb. besonders die kreativen prozesse betreffend, diese blockaden endlich überwunden zu haben, mag ich nicht wegen einer scheinwelt in gefahr bringen, mich selbst wieder mal völlig wertlos zu fühlen.

    prompt fällt mir zum schlusswort noch RILKE ein, nur scheinbar verfrüht:
    „wer jetzt kein haus hat, baut sich keines mehr…“

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