WORTBORDELL


Fundtext Kölner StadtAnzeiger Freitag 14.8.1998-32 Telefonsex gilt als „Wortbordell“ – BGH: Sittenwidrig-(-) Karlsruhe-Telefonsex ist sittenwidrig. Dies stellte der Bundesgerichtshof (BGH), das höchste deutsche Zivilgericht, in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil fest. Dies hat zur Folge, daß Verträge, die sich auf Telefonsex-Dienstleistungen beziehen, nichtig sind und ihre Einhaltung nicht vor Gericht eingeklagt werden kann. Telefonsex wird durch diese Entscheidung der Prostitution gleichgestellt, ein Verbot ist jedoch … WORTBORDELL weiterlesen

…alles, was der FALL ist *


Abfall Anfall Ausfall Befall Beifall Durchfall Einfall Einzelfall Ernstfall Fall Falla Fall A Fallbeil Fallada Fallbaum Fallbeschleunigung Fallbö Fallbrücke Fallbügelschreiber Falle Fallehen Fallenblume Fallennest Fallenter Fallersleben Fallgeschwindigkeit Fallhammer Fällen Fallgitter Fallhand Fallgesetz Fallgrube Fallhärteprüfung Fallhöhe Fallieren Fälligkeit Fallinie Fallmethode Fallnetz Fallobst Fallopia Fallout Fallrecht Fallreep Fallrinne Fallrohr Fallschirm Fallstreifen Fallstudie Fallsucht Falltür Falltürspinne Fallwild Fallwind Freier Fall Grenzfall Notfall Reinfall Rückfall Sündenfall Tonfall Unfall Verfall … …alles, was der FALL ist * weiterlesen

wie jeht et? et jet net, et löpp!


der kalauer geht weiter mit der frage: „un wie löpp et? et jeht!“ die schöne verdrehung eines dialogs auf der rennbahn nutze ich mal als kurzes statement zur lage, nicht der nation, enee, ming eijene ess och real nit inner schieflache. et jet mr jot. bis op e mallör mit ner abofalle. kin sorch, ich fang jetz nit och noch ahn, öm almose ze beddele, … wie jeht et? et jet net, et löpp! weiterlesen

automatisches schreiben #01


kommentar zu poetische ration rationale poesie 28. Jan. 2019 《 automatisches schreiben 》- die konzentration auf seltenere wörter mit dem buchstaben Q und automatisch schreibend weitere assoziationen mit einbeziehend. so denkt und spricht kein normaler mensch – als asperger denke ich anders, denn ich bin nicht NORMal 🙂 https://wegewitz.wordpress.com/2019/01/28/poetische-ration-rationale-poesie-1989/ https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89criture_automatique # ursache & wirkung automatisches schreiben #01 weiterlesen

RASEN, auf der grünen wiese…


HEINRICH HEINE texte gehört zu haben, erinnere ich noch viele jahre, wogegen mein kurzzeitgedächtnis oft gar nicht mehr speichert, was hier & jetzt geschah. wirklich aus dem gedächtnis OHR erinnerbar: „ich lag auf der grünen wiese des glücks, die sonne grüßte goldigen blicks, ein lorbeerkranz umflocht die stirn, da dufteten träume mir ins gehirn, träume von rosen und ewigem mai, es ward mir so selig, … RASEN, auf der grünen wiese… weiterlesen

ARBEIT, WORTwörtlich #2


ARBEIT arbeitsamt, arbeitsam, arbeitslos Arbeitnehmer, der; -s, jmd., der nicht selbständig ist, sondern bei anderen gegen Bezah1ung arbeitet. arbeitsam(Adj.): f1eissig und tüchtig: ein arbeitsamer Mensch; das deutsche Volk ist arbeitsam. Arbeitsamkeit,, die; – Arbeitsamt, das; -s, .(e)s, Arbeitsämter: behördliche Einrichtungen zur bürokratisierung und Verwaltung von arbeitslosigkeit, seltener zur erfolgreichen Vermittlung von Arbeit im ersten Arbeitsmarkt oder in überhaupt freien arbeitsplätzen. Arbeitsessen, das; -s, Essen von … ARBEIT, WORTwörtlich #2 weiterlesen

ARBEIT, WORTwörtlich


ARBEIT „arbeiten auf papier“, die; -,en: 1. [Eine] körper1iche oder geistige Tätigkeit, Betätigung; Ausführung eines Auftrags: eine neue interessante ARBEIT beginnen; er hat als Lehrling jeden Tag bestimmte Arbeiten zu verrichten. 2. (ohne Plural) a) das Beschäftigtsein mit etwas; das Tätigsein, Arbeiten: du störst mich bei der Arbeit; er hat viel Arbeit ( hat viel zu tun ); etwas ist in Arbeit ( an etwas … ARBEIT, WORTwörtlich weiterlesen

ALLES LÜGE – ILLUSION – TÄUSCHUNG?


wenn ich zufällig oder bewusst in den spiegel meines hotelzimmers sah – in Münster – und erschrak über den anblick meiner unbewussten mimik, lernte ich, dergleichen mit selfies wegzuwischen. lernte selbst dann zu lächeln, wenn mir jedes gefühl abhanden kam. mimik lässt sich trainieren, üben, üben, üben. dem „bedingten reflex“ ( Pawlow ) nicht unähnlich, lernt das hirn zu lächeln. ob´s bei mir am gendefekt … ALLES LÜGE – ILLUSION – TÄUSCHUNG? weiterlesen

STICK ansICHten


vor jahren, 1981, lag ich krank zu bette, langweilte mich, genug gelesen. vor einiger zeit hatte ich stickmaterial gekauft. das ausgeschnittene teil einer alten jeans schien mir gut geeignet. keine ahnung wie, in diesem fall ist aller anfang noch leicht. begann also freihand drauflos zu nadeln, freestyle sticken entspannt. nach einiger zeit anfangs noch ziellosem übereinander, ineinander, nebeneinader der fäden, drehte ich das bestickte jeansteil … STICK ansICHten weiterlesen

ostseebad BINZ insel RÜGEN #05


hier sind es nur einige kleine fundstücke vom strandspaziergang, die ich als mitbringsel bewußt nicht besonders in szene setzte, sondern dem prinzip zufall folgend, nahm ich sie in die hand, ließ sie leicht auf die platte fallen, den steinkopf legte ich nach oben und die kleine figur nach unten, ein hölzchen aufrecht, den kleinen stein oben rechts. diese platte entstand 2000 zum experimentieren mit tusche … ostseebad BINZ insel RÜGEN #05 weiterlesen

nach den WORTen vor den ORTen


NACHWORT zu texten HOTEL DES WESTENS > texte #04 diese schlimme zeit war verhältnismässig kurz, deren nebenwirkungen allenthalben sehr viel langwieriger als ein fieber, das rasch ansteigt und langsam wieder sinkt, wo man noch kurz erschöpft ist, doch rasch vergisst und wieder aktiv sein kann.< lange vor der eigenen wohnungslosigkeit ( ich lebte nicht wie obdachlose vogelfrei auf der strasse ) hat mich die realität … nach den WORTen vor den ORTen weiterlesen

HEINRICH HEINE #05


Deutschland. Ein Wintermärchen – Kapitel 5 CAPUT IV Zu Köllen kam ich spätabends an,Da hörte ich rauschen den Rheinfluß,Da fächelte mich schon deutsche Luft,Da fühlt ich ihren Einfluß –Auf meinen Appetit. Ich aßDort Eierkuchen mit Schinken,Und da er sehr gesalzen war,Mußt ich auch Rheinwein trinken. Der Rheinwein glänzt noch immer wie GoldIm grünen Römerglase,Und trinkst du etwelche Schoppen zuviel,So steigt er dir in die Nase. … HEINRICH HEINE #05 weiterlesen

HEINRICH HEINE #04


Deutschland. Ein Wintermärchen – Kapitel 2 Im traurigen Monat November war’s,Die Tage wurden trüber,Der Wind riß von den Bäumen das Laub,Da reist ich nach Deutschland hinüber. Und als ich an die Grenze kam,Da fühlt ich ein stärkeres KlopfenIn meiner Brust, ich glaube sogarDie Augen begunnen zu tropfen. Und als ich die deutsche Sprache vernahm,Da ward mir seltsam zumute;Ich meinte nicht anders, als ob das HerzRecht … HEINRICH HEINE #04 weiterlesen

HEINRICH HEINE lyrik & jazz


Aphrodite – Heinrich Heine: # Gert Westphal, Attila-Zoller-Quartett # Heinrich Heine Lyrik und Jazz ℗ 2006 # im ersten audio können fast alle titel der playlist nacheinander gehört werden – 3 extra eingebundene: DAS SKLAVENSCHIFF zensiert! # habe daraufhin alle 3 extra eingebundenen entfernt # manche via YOUTUBE embedded AUDIOS können leider nur am PC wiedergeben werden. über den umgeleiteten link sollte es trotzdem hörbar … HEINRICH HEINE lyrik & jazz weiterlesen

ostseebad BINZ insel RÜGEN #02


ich seh etwas, das du nicht siehst. die ostsee kann stürmisch sein, doch an den rändern, die auslaufenden wellen können sogar poetische akzente setzen. so sehr mich die grosse weite des horizonts in die ferne zu reisen lockte, so übersah ich doch nicht die oft winzigen dinge, von wasser und wind an den strand geworfen, mit einem anflug poetischer assoziationen… ostseebad BINZ insel RÜGEN #02 weiterlesen

HEINRICH HEINE prosa fragmente #02


Was Prügel sind, das weiß man schon; was aber die Liebe ist, das hat noch keiner herausgebracht. Einige Naturphilosophen haben behauptet, es sei eine Art Elektrizität. Das ist möglich; denn im Momente des Verliebens ist uns zumute, als habe ein elektrischer Strahl aus dem Auge der Geliebten plötzlich in unser Herz eingeschlagen. Ach! diese Blitze sind die verderblichsten, und wer gegen diese einen Ableiter erfindet, … HEINRICH HEINE prosa fragmente #02 weiterlesen

archetypen & achtsamkeit


Ein Archetyp als solcher sei unanschaulich und unbewusst, er sei in seiner Wirkung aber u. a. in symbolischen Bildern erfahrbar, wie beispielsweise in Träumen, Visionen, Psychosen, künstlerischen Werken, Märchen und Mythen. Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen seiner Archetypen vorwiegend aus dem Vergleich von Motiven aus Träumen besonders bei Kindern, Märchen, Sagen und astrologischen Vorstellungen sowie (-) in der Mythologie ab.  [WIKI ] die 2 archetypen und die figur am fuße haben eine lange geschichte unterschiedlicher veränderungen … archetypen & achtsamkeit weiterlesen

ER & ES


wo ein Samenkorn die Wurzeln zur Sternenzeit, zum Ort und zur Umwelt in besonders günstiger Konstellation natürlicher Verhältnismäßigkeit zum Heranwachsen fände, da wünsche ER, ein Mensch zu sein. Ebenso wäre ES willkommen, im Feld blühender Gräser, in der Wüste, schattenspendender Strauch oder durstlöschendes Gewächs. Die Organisation der Zellen, auch solche, in die ER sich freiwillig einschloß, fiel in Bezug auf die Freiheit prinzipiell ins Endliche. … ER & ES weiterlesen

beWEGung / stillSTAND


Als die Eleaten die Bewegung leugneten, trat, wie jedermann weiß, Diogenes als Opponent auf; er trat wirklich auf; denn er sagte kein einziges Wort; sondern ging nur ein paarmal auf und ab, wodurch er sie hinreichend widerlegt zu haben glaubte.“ [ Sören Kierkegaard ] Hören wir doch endlich auf, den Fortschritt vorzutäuschen. Die Anzahl der Todesfälle allein dieses Jahrhunderts, die nach menschlichem Ermessen eine natürliche … beWEGung / stillSTAND weiterlesen

teXte #04


HOTEL DES WESTENS bevor ich ankam im hotel des westens einen matten blick in meine zukunft warf bevor ich eintraf bedankte mich bei gott nicht jedem sei hier der aufenthalt gegönnt doch da verschob sich auch schon alles verloren sich im hebeln der blicke viele danksagungen im wind die aufzugseile knirschten leis hörbar geölt als ich auffuhr zur vom sozialstaat bezahlten bleibe summen der teile … teXte #04 weiterlesen

teXte


V O R D E R E R N T E im vereisten ackerwühlt ermit klammen händenstößt erauf alte wurzelnund steinegräbt erlehm und schotterlöst erfurchensticht er tiefin weichere schichtensät ereine handvoll lebenpflanzt erneue trieberuht ervor der erntein seinen zweifeln [ 1981 ] L A N D G A N G sehr früh am hellichten tagebetrete ich arglosein fremdes gebietohne mauern und fast ohne zäunehier herbergt … teXte weiterlesen

der tod hat geduld


vorwort ( 22.4.2017 )

mein bericht betrifft ausschließlich meine erfahrungen im haus der SBK, abtlg. P8. und mein eindruck, daß dort überwiegend senioren mit Alzheimer und Demenz untergebracht waren und allein aus diesem grund die regeln und abläufe nicht zu vergleichen sind mit anderen häusern und pflegemaßnahmen im gelände der SBK erwähne ich vorab. daß weiterhin im gesamten betrieb der SBK eine organisation erforderlich ist, das steht nicht im widerspruch zu meinen subjektiven eindrücken, wenn ich mit großer aufmerksamkeit und empathie meine wahrnehmungen in worte zu fassen versuchte.

der tod hat geduld

in P8a gibt es zum einen die stark pflegebedürftigen, zum anderen solche, die meist im gemeinschaftsraum sitzen und dort auch verpflegt werden. alle sind vor und nach dem essen sich selbst überlassen, wenn überhaupt mal ein wort von einer der pflegerinnen, dann im stil eines kindergartens. einige kommen und gehen nur zu mahlzeiten, manche werden geholt und nach dem essen wieder ins bett gebracht. dann gibt es diejenigen, die trotz hohem alter geistig und emotional noch wach sind – bewusst wahrnehmen. etwa das 90-jährige ehepaar. oder ein fast 90-jähriger, der zwischen erinnerungen, einst ein sehr wichtiger mann gewesen zu sein, und der unfreiheit im SBK, körperlich und psychisch immer rapider abbaut. oder eine fast 90-jährige, welche noch das privileg des einzelzimmers hat, dies trotz kontaktbedürfnis einer zweibettzimmerlösung vorzieht. diese alten essen ausschliesslich in ihrem zimmer, suchen zwischen den verpflegungstakten nur den kontakt zu unmittelbaren zimmernachbarn, in einer ecke am ende des abteilungsganges – wo geraucht werden darf ( ein kleiner letzter luxus ).

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