WORT & BILD #05


DIE ZEIT HAT GEDULD im licht frühmorgens vom gesang der vögel geweckt werden – der inneren uhr folgen. im elementaren zyklus, ohne mechanische oder digitale zeiträuber.zeit kommt und zeit vergeht.zeitnehmer geben ihr pensum nicht freiwillig ab. es residiere der frei schwingende rhythmus!vorstellbar sei, im schlaf zu ertrinken.vorstellbar sei, man träume, im traum zu ertrinkenund noch während man träume, stünde einem das wasser schon längst bis … WORT & BILD #05 weiterlesen

WORT & BILD #04


SIE HABEN AUGENUND SEHEN NICHT,SIE HABEN OHRENUND HÖREN NICHT * dem komponisten klingt musik anders in den ohren, als dem musikanten. dem wiederum anders als konzertbesuchern, musikliebhabern. anders auch denjenigen, die vor oder hinter der kasse oder garderobe stehen – oder den meist stumm dienenden platzanweisern. dem musikkritiker anders als dem instrumentenbauer, dem klavierstimmer anders als den transporteuren… + TITEL:. PSALMISTENWORT GEDANKEN ZUR UNZEIT 1990-1994 … WORT & BILD #04 weiterlesen

WORT & BILD #03


DIE WELT IN DER RICHTIGEN PERSPEKTIVE SEHEN * entscheidend sei, von welchem standpunkt ausgehend die welt betrachtet und gedeutet werde: ob ereignishorizont, zentral-, frosch- oder vogelperspektive. ob mythos oder manie. der mensch erwandere magische labyrinthe. in der nische seiner gedankenhöhle sich verirrend, im stammhirn überwinternd. forsch blicke er über`s wolkenkratzersymbol hinweg, überfliege als urvögelchen archeoptische visionen! überspringe beizeiten als eine art unwetterüberfrosch die himmelsleiter – … WORT & BILD #03 weiterlesen

WORT & BILD #02


DER MENSCH LEBT NICHT VOM BROT ALLEIN * in allen kulturen sei der mensch auf der suche… …auf der suche nach seiner höchsten instanz, worin sich der mythos zeige, die naturseele, jenseits von raum und zeit. der urgrund aller völker und nationen, ein höchstes wesen anzuerkennen. im geist des schöpfers aller dinge: im göttlichen – im urgrund allen lebens – im unendlichen kosmos, im universalen … WORT & BILD #02 weiterlesen

WORT & BILD


DER SPRINGENDE PUNKT „ist das vogelherz im ei“, von dem der griech. philosoph Aristoteles sagte, „es hüpfe und springe wie ein lebewesen“. „die schale der unwissenheit„. das ei, weltweit ein archaisches symbol: ursprung und geheimnis des lebens, keim aller schöpfung, welten-ei, anfang die zerbrechliche schale ist von einem winzigen küken von innen oder einer feinen nadel von aussen zu durchstossen. mit der hand fest umschlossen, … WORT & BILD weiterlesen